Brennholz – Hartholz

 

67,0099,00

Brennholz aus heimischen Wäldern, halbtrockene Mischung aus Buche, Esche und Eiche (Holzarten mit annähernd gleichem Brennwert) Unser Holz hat die PEFC Zertifizierung d.h.  Bekenntnis für eine aktive, sorgfältige, nachhaltige und klimafitte Waldbewirtschaftung und Holzverarbeitung.

Wahlweise geschnitten zu je 1,0 m, 0,50 m, 0,33 m oder 0,25 m

Preis bezieht sich auf 1 Raummeter (RM), Scheitholz wird gestapelt und hat wenige Luftzwischenräume.

1 RM = 0,7 FM = 1,4 SRM

1 Festmeter (FM) ist ein fester Holzblock ohne Luftzwischenräume mit den Maßen 1 x 1 x 1 m

1 Schüttraummeter (SRM) entspricht aufgeschüttetem Scheitholz und hat daher die meisten Luftzwischenräume.

 

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Beschreibung

Heizen mit Holz bedeutet Energieverwendung im Kreislauf der Natur. Die energetische Nutzung von Holz ist CO2-neutral und daher gut für das Klima.
Die Verwendung von Holz ist eine der ältesten und zugleich wichtigsten Kulturtechniken für uns Menschen. Holz zählt daher schon immer zu den wichtigsten Brennstoffen zur Erzeugung von Feuer, um damit Licht und Wärme herzustellen. Denn genau das sind auch die Dinge, auf die der Brennvorgang abzielt.

Tipps zum Heizen mit Brennholz

1. Welche Brennholz Sorten sind geeignet?

Grundsätzlich ist Hartholz für das dauerhafte Befeuern von Kaminen am besten geeignet. Harthölzer (Buche, Esche, Birke oder Eiche) zeichnen sich durch hohe Brennwerte aus und verbrennen sehr sauber. Weichhölzer (Fichte, Lärche oder Kiefer) brennen zwar sehr schnell an, genauso rasch allerdings auch ab. Aufgrund des hohen Harzgehaltes kommt es bei Weichhölzern (meist Nadelhölzer) zu vermehrtem Funkenflug. Dadurch nur für geschlossene Brennkammern oder für offene Kamine mit Funkenschutz geeignet. Weichhölzer wie Weide oder Pappel sind aufgrund des geringen Brennwertes und hohen verbleibenden Ascheanteils als Brennholz nicht geeignet.

2. Wie lagert man Brennholz richtig?

Damit Kaminholz gut brennt, muss es ausreichend trocken sein. Frisch geschlagenes Holz hat einen Wasseranteil von bis zu 60%. Erst nach 2-3 jähriger Lagerung unter passenden Bedingungen sinkt die Restfeuchte auf 15-20%. Dann hat das Holz den optimalen Brennwert erreicht und lässt sich ohne Qualm-Entwicklung verfeuern. Der ideale Lagerplatz ist trocken, überdacht und gut belüftet. Auch muss darauf geachtet werden, dass das Holz keine Bodenfeuchtigkeit ziehen kann. Von der Brennholzlagerung im Keller ist abzuraten, da sich aufgrund der fehlenden Luftzirkulation rasch Schimmel und Fäulnis bilden kann.

3. Wie feuert man Brennholz richtig an?

Zum Anfeuern legt man 2 Scheite Brennholz quer in den Feuerraum und platziert darauf einen Kaminanzüder welchen man mit kleinen Anfeuerholz, wie ein Indianer- Tipi geschichtet, bedeckt. So fängt zuerst das kleine Holz Feuer und lässt dann die großen Scheite von oben gleichmäßig anbrennen. Während das Anzündholz innerhalb weniger Minuten verbrannt ist, halten die größeren Scheite die Wärme länger.  Im Gegensatz zu einem Lagerfeuer brennt Kaminholz am besten von oben nach unten ab. Zur Optimierung der Brennleistung sollte das Brennholz immer erst auf Raumtemperatur gebracht werden d.h. möglichst kein winterkaltes Holz von draußen direkt verfeuern.

4. Wann ist der optimale Zeitpunkt zum Nachlegen?

Nachlegen ist erst dann nötig, wenn sich eine Grundglut gebildet hat. Dafür schaffen Sie mithilfe des Ofenbestecks ein kompaktes Glutbett und schichten einige Holzscheite lose darauf. Um ein Überzünden des Brennholzes zu verhindern, öffnen Sie den Luftschieber etwas, sodass die Luftzufuhr auf Normalbetrieb steht. Um Schäden am Ofen zu vermeiden, sowie für ein gutes Brennverhalten, sollten Sie die zugelassene Brennstoffmenge für ihren Kaminofen kennen. Dieser Wert ist in der Bedienungsanleitung ersichtlich oder kann bei Ihrem Ofenbauer erfragt werden.

5. Wie wichtig ist die Luftzufuhr für eine optimale Verbrennung?

Die richtige Luftzufuhr ist für eine saubere und vollständige Verbrennung und damit verbundenes umweltfreundliches Heizen mit der optimalen Brennstoffmenge der wichtigste Faktor. Machen Sie sich daher unbedingt mit der Funktionsweise der Luftklappen vertraut. Besonders viel Sauerstoff wird während der Anzündphase benötigt. Dafür sollte die komplette Luftzufuhr geöffnet werden, inklusive eventuell vorhandener Absperrschieber und Drosselklappen. Sobald sich die Holzscheite entzündet haben, kann die Luftzufuhr wieder reduziert werden um zu verhindern, dass das Holz zu schnell verbrennt. TIPP: Ob das Feuerholz ausreichend mit Luft versorgt ist, erkennen Sie an einem klaren Flammenbild.                                                                                                                                                                            Möchten Sie Brennholz nachlegen, beginnt der Verbrennungszyklus von vorne und die Luftzufuhr muss wieder auf Maximum gestellt werden.

Um die Wärme oder den Brennholzverbrauch zu reduzieren, schrauben Sie lieber die Länge der Nachlegeintervalle herunter oder reduzieren die Kaminholzmenge. Eine Reduktion der Luftzufuhr hätte nur eine schlechtere Verbrennung zur Folge wodurch sich z.B. die Feinstaubemission erhöht.

6. Warum ist die regelmäßige Reinigung des Ofens wichtig?

Um sicher und effizient Wärme verbreiten zu können, muss der Kaminofen regelmäßig von Asche und Rückständen im Brennraum befreit werden. Dafür verwenden Sie das Kaminbesteck oder eventuell einen Aschesauger. Auch sollten Sie nicht vergessen den eventuell vorhandenen Aschekasten zu leeren. Je nach Größe des Ofens ist die Reinigung nach jedem Brennvorgang oder in einem wöchentlichen Rhythmus nötig. Auch die Ofenrohre und der Schornstein sollten regelmäßig auf Ablagerungen überprüft werden und ein optimales Zugverhalten zu gewährleisten. Dadurch wird auch einem möglichen Rußbrand entgegengewirkt. Wie Sie die Zuleitungen zu Ihrem Kamin am Besten reinigen, erklärt Ihnen ihr zuständiger Kaminkehrer sicher gerne.

7. Tipps zum Heizen bei schwieriger Wetterlage

Gelegentlich tritt eine sogenannte „Inversionswetterlage“ auf, die das Betreiben eines Kaminofens erschwert. Bei dieser Wetterlage sind die oberen Luftschichten wärmer als die unteren, wodurch es zu einer erhöhten Feinstaubbelastung kommt und der Schornstein nur schlecht oder gar nicht zieht.  In diesem Fall hilft ein „Lockfeuer“: Dafür verbrennen Sie eine geringe Menge Papier, Holzwolle oder Anzündholz im Feuerraum oder direkt in der Schornsteinsohle. Steigt die dadurch entstandene Wärme nach oben, zieht der Schornstein wieder.

Unterschied zwischen Festmeter und Raummeter:

Quelle: Biomasseverband Oberösterreich 

Zusätzliche Informationen

Gewicht n. v.
Größe n. v.
Holzart

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Länge

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